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Darknet: Schmuddelecke oder letzter Freiraum de...
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Die Internetseite Silk Road vertreibt Cannabis, Kokain und Amphetamine. Die Webseite ist Teil des sogenannten Darknets, also eines weitläufigen Bereichs des Internets, das nicht jedem unbedarften Nutzer zugänglich ist. Denn viele Darknet-Seiten sind nur für eingeladene Mitglieder oder über eine spezielle Technik erreichbar: TOR. Wer sich diese Software installiert, kann anonym surfen, denn die Datenpakete werden wie bei den chinesischen Schachteln jeweils umverpackt und von einem TOR-Nutzer zum nächsten weitergegeben. Die Polizei hat kaum Ermittlungsansätze und indirekt bestätigt selbst die NSA, dass TOR die letzte Bastion eines anonymen Internets darstellt. Dass TOR für illegale Zwecke benutzt wird - etwa auch für die Verbreitung sogenannter Kinderpornografie - liegt nicht im Sinne der Erfinder: Die Internetaktivisten hinter TOR wollen den freien, unzensierbaren Austausch aller Internetnutzer. Sie wollen politisch Verfolgten in Diktaturen ein sicheres Internet bieten. Und die TOR-Software wird bei Weitem nicht nur von Kriminellen genutzt: Auch Journalisten, Anwälte, Polizisten oder Soldaten haben das Bedürfnis nach Sicherheit und Vertraulichkeit. Was also wiegt mehr: das Recht auf Privatsphäre, Briefgeheimnis und freie Kommunikation aller Internetnutzer oder aber die Verfolgung von Straftaten durch einige wenige? O-Töne: Joachim Huber, Kriminalrat des Bayerischen LKAs in Schwabing; Jörg Ziercke, Präsident des BKAs; Troels Oerting, Kriminalist und Leiter von Europol in Dänemark; Holger Hank, Leiter der digitalen Abteilung der Deutsche Welle Akademie; Hauke Gierow, Referent für Informationsfreiheit im Internet bei Reporter ohne Grenzen in Berlin; Roger Dingledine, Miterfinder der TOR-Software sowie ein BBC-Reporter und eine politische Aktivistin und Bloggerin aus London; Regie: Kai Laufen. 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Isabelle Demey, Martin Ruthenberg. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/swrm/000348/bk_swrm_000348_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

Anbieter: Audible
Stand: 05.06.2020
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Medienrecht
121,40 € *
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Über 60 Experten des Medienrechts, darunter Rechtsanwälte, Professoren der Rechtswissenschaft, Kommunikationswissenschaftler und Mitarbeiter in Berufsverbänden behandeln in knapp 70 ausführlichen Beiträgen das gesamte Recht der Medien. Berücksichtigt sind neben den klassischen Gegenständen des Medienrechts - Presse, Rundfunk und Film - auch die Bereiche Multimedia und Internet. In den alphabetisch sortierten Einzelbeiträgen werden darüber hinaus die einschlägigen europäischen, verfassungsrechtlichen und einfachgesetzlichen Rechtsgrundlagen, die Medienregulierung, die Medienkonzentration, das Medienwirtschafts- und -zivilrecht, das Medienarbeits- und -strafrecht sowie die grundlegende Rechtsprechung umfassend und praxisnah aufbereitet. Aus den Besprechungen: „Die den bewährten Thmen zugefügten Beiträge tragen dem rasanten technischen Fortschritten Rechnung, vor allem der Digitalisierung sowie der Ausweitung des Internets in seinen weltweiten Wirkungen, aber auch politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen: Europarecht, Rundfunkrecht, Medienfreiheit und deren Bedrohung in aller Welt, stärkere Ansprüche auf Schutz der Privatsphäre. Die höchstrichterliche Rechtsprechung detzt Marksteine und gibt wertvolle Anregungen.“ F.A.Z., 28.01.2010 Die Herausgeber: Prof. Dr. Peter Schiwy, Rechtsanwalt in Berlin, lehrt an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer Medienrecht und -politik. Nach Tätigkeiten als Zeitungskorrespondent war er Chefredakteur und Intendant öffentlich-rechtlicher Anstalten (NDR und RIAS Berlin). Prof. Dr. Walter J. Schütz, Ministerialrat a.D., bis 1995 im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, zuletzt als Leiter des Medienreferats; Honorarprofessor am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Prof. Dr. Dieter Dörr, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, Medienrecht, Universität Mainz, Direktor des Mainzer Medieninstituts, Mitglied der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich, Richter im Nebenamt am OLG KoblenzÜber 60 Experten des Medienrechts, darunter Rechtsanwälte, Professoren der Rechtswissenschaft, Kommunikationswissenschaftler und Mitarbeiter in Berufsverbänden behandeln in knapp 70 ausführlichen Beiträgen das gesamte Recht der Medien.Berücksichtigt sind neben den klassischen Gegenständen des Medienrechts - Presse, Rundfunk und Film - auch die Bereiche Multimedia und Internet. In den alphabetisch sortierten Einzelbeiträgen werden darüber hinaus die einschlägigen europäischen, verfassungsrechtlichen und einfachgesetzlichen Rechtsgrundlagen, die Medienregulierung, die Medienkonzentration, das Medienwirtschafts- und -zivilrecht, das Medienarbeits- und -strafrecht sowie die grundlegende Rechtsprechung umfassend und praxisnah aufbereitet.Aus den Besprechungen:"Die den bewährten Thmen zugefügten Beiträge tragen dem rasanten technischen Fortschritten Rechnung, vor allem der Digitalisierung sowie der Ausweitung des Internets in seinen weltweiten Wirkungen, aber auch politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen: Europarecht, Rundfunkrecht, Medienfreiheit und deren Bedrohung in aller Welt, stärkere Ansprüche auf Schutz der Privatsphäre. Die höchstrichterliche Rechtsprechung detzt Marksteine und gibt wertvolle Anregungen."F.A.Z., 28.01.2010Die Herausgeber: Prof. Dr. Peter Schiwy , Rechtsanwalt in Berlin, lehrt an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer Medienrecht und -politik. Nach Tätigkeiten als Zeitungskorrespondent war er Chefredakteur und Intendant öffentlich-rechtlicher Anstalten (NDR und RIAS Berlin).Prof. Dr. Walter J. Schütz , Ministerialrat a.D., bis 1995 im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, zuletzt als Leiter des Medienreferats; Honorarprofessor am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover.Prof. Dr. Dieter Dörr , Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, Medienrecht, Universität Mainz, Direktor des Mainzer Medieninstituts, Mitglied der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich, Richter im Nebenamt am OLG Koblenz

Anbieter: buecher
Stand: 05.06.2020
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Medienrecht
118,00 € *
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Über 60 Experten des Medienrechts, darunter Rechtsanwälte, Professoren der Rechtswissenschaft, Kommunikationswissenschaftler und Mitarbeiter in Berufsverbänden behandeln in knapp 70 ausführlichen Beiträgen das gesamte Recht der Medien. Berücksichtigt sind neben den klassischen Gegenständen des Medienrechts - Presse, Rundfunk und Film - auch die Bereiche Multimedia und Internet. In den alphabetisch sortierten Einzelbeiträgen werden darüber hinaus die einschlägigen europäischen, verfassungsrechtlichen und einfachgesetzlichen Rechtsgrundlagen, die Medienregulierung, die Medienkonzentration, das Medienwirtschafts- und -zivilrecht, das Medienarbeits- und -strafrecht sowie die grundlegende Rechtsprechung umfassend und praxisnah aufbereitet. Aus den Besprechungen: „Die den bewährten Thmen zugefügten Beiträge tragen dem rasanten technischen Fortschritten Rechnung, vor allem der Digitalisierung sowie der Ausweitung des Internets in seinen weltweiten Wirkungen, aber auch politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen: Europarecht, Rundfunkrecht, Medienfreiheit und deren Bedrohung in aller Welt, stärkere Ansprüche auf Schutz der Privatsphäre. Die höchstrichterliche Rechtsprechung detzt Marksteine und gibt wertvolle Anregungen.“ F.A.Z., 28.01.2010 Die Herausgeber: Prof. Dr. Peter Schiwy, Rechtsanwalt in Berlin, lehrt an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer Medienrecht und -politik. Nach Tätigkeiten als Zeitungskorrespondent war er Chefredakteur und Intendant öffentlich-rechtlicher Anstalten (NDR und RIAS Berlin). Prof. Dr. Walter J. Schütz, Ministerialrat a.D., bis 1995 im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, zuletzt als Leiter des Medienreferats; Honorarprofessor am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Prof. Dr. Dieter Dörr, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, Medienrecht, Universität Mainz, Direktor des Mainzer Medieninstituts, Mitglied der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich, Richter im Nebenamt am OLG KoblenzÜber 60 Experten des Medienrechts, darunter Rechtsanwälte, Professoren der Rechtswissenschaft, Kommunikationswissenschaftler und Mitarbeiter in Berufsverbänden behandeln in knapp 70 ausführlichen Beiträgen das gesamte Recht der Medien.Berücksichtigt sind neben den klassischen Gegenständen des Medienrechts - Presse, Rundfunk und Film - auch die Bereiche Multimedia und Internet. In den alphabetisch sortierten Einzelbeiträgen werden darüber hinaus die einschlägigen europäischen, verfassungsrechtlichen und einfachgesetzlichen Rechtsgrundlagen, die Medienregulierung, die Medienkonzentration, das Medienwirtschafts- und -zivilrecht, das Medienarbeits- und -strafrecht sowie die grundlegende Rechtsprechung umfassend und praxisnah aufbereitet.Aus den Besprechungen:"Die den bewährten Thmen zugefügten Beiträge tragen dem rasanten technischen Fortschritten Rechnung, vor allem der Digitalisierung sowie der Ausweitung des Internets in seinen weltweiten Wirkungen, aber auch politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen: Europarecht, Rundfunkrecht, Medienfreiheit und deren Bedrohung in aller Welt, stärkere Ansprüche auf Schutz der Privatsphäre. Die höchstrichterliche Rechtsprechung detzt Marksteine und gibt wertvolle Anregungen."F.A.Z., 28.01.2010Die Herausgeber: Prof. Dr. Peter Schiwy , Rechtsanwalt in Berlin, lehrt an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer Medienrecht und -politik. Nach Tätigkeiten als Zeitungskorrespondent war er Chefredakteur und Intendant öffentlich-rechtlicher Anstalten (NDR und RIAS Berlin).Prof. Dr. Walter J. Schütz , Ministerialrat a.D., bis 1995 im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, zuletzt als Leiter des Medienreferats; Honorarprofessor am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover.Prof. Dr. Dieter Dörr , Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, Medienrecht, Universität Mainz, Direktor des Mainzer Medieninstituts, Mitglied der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich, Richter im Nebenamt am OLG Koblenz

Anbieter: buecher
Stand: 05.06.2020
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Die Pfefferkörner Staffel 4 (F
10,99 € *
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Die Pfefferkörner sind fünf Freunde auf Abenteuerkurs: Jana (Anna-Elena Herzog), Natascha (VijessnaFerkic), Fiete (Julian Paeth) und Cem (Ihsan Ay) aus der fünften Klasse eines Gymnasiums und Vivi, Fietes kleine Schwester (Aglaja Brix). Nach der Schule treffen sich die Nachwuchsdetektive auf dem Boden des Gewürzlagers der Firma "Overbeck & Con-sorten", die den Eltern von Fiete und Vivi gehört. Hier inder Hamburger Speicherstadt, wo im Hafengebiet hinterhistorischen Backsteinmauern Millionen Kilo Kaffee, Teeund Gewürze lagern, haben die fünf Freunde ihr Hauptquar-tier. Zwischen Säcken mit Pfeffer und Paprika, Majoran undSalbei ermitteln sie mit Pfiffigkeit, Kombinationsgabe undUnterstützung des Internets ihre Fälle. Keine Superkids,sondern völlig normale Jungs und Mädchen aus ganz unter-schiedlichen Familien, die gern zusammen sind, gemeinsame Abenteuer bestehen und ihren Spaß habenwollen. Mittelpunkt der einzelnen Episoden sind spannende Kriminalgeschichten oder Abenteuer, die sich nur mit hervorragendem Teamwork und höchster Verlässlichkeit bewältigen lassen. Ob die Kinder nun Schmugglern, Jugendbanden oder ausgebüxten Haustieren auf der Spur sind, ob sie mit Rabeneltern, Zwistigkeiten oder einer jungen Liebe zu tun haben.Mit der dritten Staffel findet auch ein Generationswechsel bei den Hobbydetektiven statt. Eben warendie fünf Pfefferkörner noch elf Jahre und gingen in die fünfte Klasse des Erich-Köstner-Gymnasiums,und jetzt sind sie schon 14 Jahre alt, und haben mit allerlei Problemen zu kämpfen, die sich eben soaus dem teuflisch schwierigen Teenager-Alter ergeben:Schwierigkeiten in der Schule, die erste große Liebe, daserste selbstverdiente Geld, Stress mit Freunden und dieendlosen Diskussionen mit den Eltern.Fiete und Natascha fliegen in Folge 36 zum Schüleraustausch nach Australien und Jana zieht mit ihrer Mutter undCem zu dessen Onkel nach Berlin. Somit erhält Vivi denSchlüssel zum Hauptquartier und ermittelt ab Folge 37 mitihren vier Freunden und Klassenkameraden, dem Barkas-senjungen Paul (Lukas Decker), der Russin Katia (Jana Fomenko), dem Chinesen Panda (Tim Patrick Chan) und der kleinen Johanna (Carlotta Cornehl), die von den Overbecks als Pflegekind aufgenommen wird. Die neuen Pfefferkörner sorgen für einen quirligen Neuanfang. Bisher haben sich die fünfneuen Nachwuchsdetektive schon ausgesprochenwacker mit kostbaren Teegeschirren, gestohlenen Briefenund verschwundenen Diamantcolliers herumgeschlagen,doch nun in der vierten Staffel heißt es "Butter bei dieFische" - Paul, das Handwerksgenie aus dem Hafen,Katja, die russische Balletttänzerin, Panda, das chinesischeZeichentalent, Vivi, die neugierige Journalistin undJohanna, die Kleine elternlose müssen bei ihren Abenteuernim Hamburger Hafen zahlreiche Herausforderungenbestehen, ehe sie zu einem verschworenen Dreamteam zusammenwachsen, in dem jeder für denanderen einsteht...Fiete liebt: Natascha & den Mischling Cola, Stundenausfall, Unordnung, Chaos und ActionFiete haßt: Jana (aber nur zu Beginn), Vivi (ab und zu), Aufräumen und Langeweile,Blut wenn es real irgendwo raustropftJana liebt: Ihren Anführerstatus, kranke Mathelehrer, Pferde, ihr Handy und AutosJana haßt: Tierquäler, Handyverbote, wenn Fiete sich als Herr der Dinge aufspielt, Papas Freundin Celine und die Tatsache, dass ihre Eltern nie Zeit für sie habenNatascha liebt: Fiete(?!), Mut & Kraft für ihre Überzeugung einzutreten, Jeans & T-ShirtsNatascha haßt: verlieren oder aufgeben zu müssen, selbstgenähte Rüschenkleider, Schlangen, Schnecken und alles was schleimig istCem liebt: Computer, Kräuterheilkunde & chinesische Medizin, das Medaillon seiner MutterCem haßt: den Gedanken daran, dass er seine Eltern nie wiedersehen wird, Dinge die seine Festplatte abstürzen lassen, dass Menschen hungern müssenVivi liebt: alles was erwachsen wirkt, Kriminalfällt, das Erfinden von Geschichten Vivi haßt: Altersbegrenzungen, Witze die sie nicht versteht, Sport, eklige Spinnen, Kritik an ihrem WerkDie neuen Pfefferkörner sorgen für einen quirligen Neuanfang. Bisher haben sich die fünf neuen Nachwuchsdetektive schon ausgesprochen wacker mit kostbaren Teegeschirren, gestohlenen Briefen und verschwundenen Diamantcolliers herumgeschlagen, doch nun in der vierten Staffel heißt es "Butter bei die Fische" - Paul, das Handwerksgenie aus dem Hafen, Katja, die russische Balletttänzerin, Panda, das chinesische Zeichentalent, Vivi, die neugierige Journalistin und Johanna, die Kleine elternlose müssen bei ihren Abenteuern im Hamburger Hafen zahlreiche Herausforderungen bestehen, ehe sie zu einem verschworenen Dreamteam zusammenwachsen, in dem jeder für den anderen einsteht.

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Stand: 05.06.2020
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Die Pfefferkörner Staffel 4 (F
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Die Pfefferkörner sind fünf Freunde auf Abenteuerkurs: Jana (Anna-Elena Herzog), Natascha (VijessnaFerkic), Fiete (Julian Paeth) und Cem (Ihsan Ay) aus der fünften Klasse eines Gymnasiums und Vivi, Fietes kleine Schwester (Aglaja Brix). Nach der Schule treffen sich die Nachwuchsdetektive auf dem Boden des Gewürzlagers der Firma "Overbeck & Con-sorten", die den Eltern von Fiete und Vivi gehört. Hier inder Hamburger Speicherstadt, wo im Hafengebiet hinterhistorischen Backsteinmauern Millionen Kilo Kaffee, Teeund Gewürze lagern, haben die fünf Freunde ihr Hauptquar-tier. Zwischen Säcken mit Pfeffer und Paprika, Majoran undSalbei ermitteln sie mit Pfiffigkeit, Kombinationsgabe undUnterstützung des Internets ihre Fälle. Keine Superkids,sondern völlig normale Jungs und Mädchen aus ganz unter-schiedlichen Familien, die gern zusammen sind, gemeinsame Abenteuer bestehen und ihren Spaß habenwollen. Mittelpunkt der einzelnen Episoden sind spannende Kriminalgeschichten oder Abenteuer, die sich nur mit hervorragendem Teamwork und höchster Verlässlichkeit bewältigen lassen. Ob die Kinder nun Schmugglern, Jugendbanden oder ausgebüxten Haustieren auf der Spur sind, ob sie mit Rabeneltern, Zwistigkeiten oder einer jungen Liebe zu tun haben.Mit der dritten Staffel findet auch ein Generationswechsel bei den Hobbydetektiven statt. Eben warendie fünf Pfefferkörner noch elf Jahre und gingen in die fünfte Klasse des Erich-Köstner-Gymnasiums,und jetzt sind sie schon 14 Jahre alt, und haben mit allerlei Problemen zu kämpfen, die sich eben soaus dem teuflisch schwierigen Teenager-Alter ergeben:Schwierigkeiten in der Schule, die erste große Liebe, daserste selbstverdiente Geld, Stress mit Freunden und dieendlosen Diskussionen mit den Eltern.Fiete und Natascha fliegen in Folge 36 zum Schüleraustausch nach Australien und Jana zieht mit ihrer Mutter undCem zu dessen Onkel nach Berlin. Somit erhält Vivi denSchlüssel zum Hauptquartier und ermittelt ab Folge 37 mitihren vier Freunden und Klassenkameraden, dem Barkas-senjungen Paul (Lukas Decker), der Russin Katia (Jana Fomenko), dem Chinesen Panda (Tim Patrick Chan) und der kleinen Johanna (Carlotta Cornehl), die von den Overbecks als Pflegekind aufgenommen wird. Die neuen Pfefferkörner sorgen für einen quirligen Neuanfang. Bisher haben sich die fünfneuen Nachwuchsdetektive schon ausgesprochenwacker mit kostbaren Teegeschirren, gestohlenen Briefenund verschwundenen Diamantcolliers herumgeschlagen,doch nun in der vierten Staffel heißt es "Butter bei dieFische" - Paul, das Handwerksgenie aus dem Hafen,Katja, die russische Balletttänzerin, Panda, das chinesischeZeichentalent, Vivi, die neugierige Journalistin undJohanna, die Kleine elternlose müssen bei ihren Abenteuernim Hamburger Hafen zahlreiche Herausforderungenbestehen, ehe sie zu einem verschworenen Dreamteam zusammenwachsen, in dem jeder für denanderen einsteht...Fiete liebt: Natascha & den Mischling Cola, Stundenausfall, Unordnung, Chaos und ActionFiete haßt: Jana (aber nur zu Beginn), Vivi (ab und zu), Aufräumen und Langeweile,Blut wenn es real irgendwo raustropftJana liebt: Ihren Anführerstatus, kranke Mathelehrer, Pferde, ihr Handy und AutosJana haßt: Tierquäler, Handyverbote, wenn Fiete sich als Herr der Dinge aufspielt, Papas Freundin Celine und die Tatsache, dass ihre Eltern nie Zeit für sie habenNatascha liebt: Fiete(?!), Mut & Kraft für ihre Überzeugung einzutreten, Jeans & T-ShirtsNatascha haßt: verlieren oder aufgeben zu müssen, selbstgenähte Rüschenkleider, Schlangen, Schnecken und alles was schleimig istCem liebt: Computer, Kräuterheilkunde & chinesische Medizin, das Medaillon seiner MutterCem haßt: den Gedanken daran, dass er seine Eltern nie wiedersehen wird, Dinge die seine Festplatte abstürzen lassen, dass Menschen hungern müssenVivi liebt: alles was erwachsen wirkt, Kriminalfällt, das Erfinden von Geschichten Vivi haßt: Altersbegrenzungen, Witze die sie nicht versteht, Sport, eklige Spinnen, Kritik an ihrem WerkDie neuen Pfefferkörner sorgen für einen quirligen Neuanfang. Bisher haben sich die fünf neuen Nachwuchsdetektive schon ausgesprochen wacker mit kostbaren Teegeschirren, gestohlenen Briefen und verschwundenen Diamantcolliers herumgeschlagen, doch nun in der vierten Staffel heißt es "Butter bei die Fische" - Paul, das Handwerksgenie aus dem Hafen, Katja, die russische Balletttänzerin, Panda, das chinesische Zeichentalent, Vivi, die neugierige Journalistin und Johanna, die Kleine elternlose müssen bei ihren Abenteuern im Hamburger Hafen zahlreiche Herausforderungen bestehen, ehe sie zu einem verschworenen Dreamteam zusammenwachsen, in dem jeder für den anderen einsteht.

Anbieter: buecher
Stand: 05.06.2020
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Unschuld
27,80 € *
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Die junge Pip Tyler weiß nicht, wer ihr Vater ist. Das ist keineswegs ihr einziges Problem: Sie hat Studienschulden, ihr Bürojob in Oakland ist eine Sackgasse, sie liebt einen verheirateten Mann, und ihre Mutter erdrückt sie mit Liebe und Geheimniskrämerei. Pip weiß weder, wo und wann sie geboren wurde, noch kennt sie den wirklichen Namen und Geburtstag ihrer Mutter. Als ihr eines Tages eine Deutsche beim "Sunlight Project" des Whistleblowers Andreas Wolf ein Praktikum anbietet, hofft sie, dass der ihr mit seinem Internet-Journalismus bei der Vatersuche helfen kann. Sie stellt ihre Mutter vor die Wahl: Entweder sie lüftet das Geheimnis ihrer Herkunft, oder Pip macht sich auf nach Bolivien, wo Andreas Wolf im Schutz einer paradiesischen Bergwelt sein Enthüllungswerk vollbringt. Und wenig später bricht sie auf."Unschuld", eine tiefschwarze Komödie über jugendlichen Idealismus, maßlose Treue und den Kampf zwischen den Geschlechtern, handelt von Schuld in den unterschiedlichsten Facetten: Andreas Wolf, in Ost-Berlin als Sohn eines hochrangigen DDR-Politfunktionärs geboren, hat aus Liebe zu einer Frau vor Jahren ein Verbrechen begangen; ein Amerikaner, dem er in den Wirren des Berliner Mauerfalls begegnet, hat den Kinderwunsch seiner Frau nicht erfüllt und sie dann verlassen; dessen neue Lebensgefährtin kann ihrem Ehemann, der im Rollstuhl sitzt, nicht den Rücken kehren und pflegt ihn weiter ... In diesem fulminanten amerikanisch-deutschen Gesellschaftsroman eines der größten, sprachmächtigsten Autoren unserer Zeit überschlagen sich die Ereignisse. Und bannen den Leser bis zum Schluss.Reine Absichten Wie viel haben Agenten des Geheimdienstes und Whistleblower wie Snowden gemeinsam? Das weite und explosive Feld der Daten ist natürlich beider Metier, und eingesetzt werden die gesammelten Informationen von beiden Seiten; von den Whistleblowern natürlich mit bestem Gewissen für die gute Sache, mit reinen Absichten. Doch das würde vermutlich auch jeder Geheimdienst für sich beanspruchen. „Purity“ (Reinheit), so heißt Jonathan Franzens neuer Roman, und wer hier alles in bester, reinster Absicht agiert, das stellen wir nun vor. Purity Tyler, genannt Pip: 23 Jahre jung, auf der Suche nach ihrem Vater Da ist zum einen – und bei diesem Namen muss man einfach mit ihr anfangen – Purity Tyler, genannt Pip. Die 23-Jährige lebt zu Anfang des Romans in einer WG in einem besetzten Haus in Oakland. Ihre Studienschulden von 130.000 Dollar machen ihr zu schaffen, ganz zu schweigen davon, dass sie nicht weiß, wer ihr Vater ist. Pips Mutter, Anabel, weigert sich, das Geheimnis preiszugeben und lebte mit ihrer Tochter in selbstgewählter, weil „reiner“ Armut. Alles Fake! Denn Anabel stammt aus einer steinreichen Familie und Pip ist eigentlich milliardenschwer. Das weiß sie nur nicht, und Anabel hält Pip auch sonst klein. Alles getarnt als „Mutterliebe“. Ständig läuft Pip mit einem schlechten Gewissen durch die Gegend, als wäre es ein Verbrechen, ein eigenes Leben zu führen, aufs College zu gehen oder als Ökostrom-Vermarkterin zu jobben. Dass Pip in Stephen, einen ihrer Mitbewohner auf Zeit verliebt ist, mach es nicht einfacher. Kaum hat sich dessen Lebensgefährtin von ihm getrennt, versucht Pip ihr „Glück“. Unwahrscheinlich schlechtes Timing. Stephen wirft ihr vor, anormal zu sein und Pip erwidert: „Ich weiß, ich bin anormal. Das ist wie der Refrain meines Lebens.“ Es läuft so viel schief, dass Pip nur eins will: weg, weit weg. Das Angebot für ein Praktikum beim „Sunlight Project“ kommt da gerade recht, und Pip reist nach Bolivien. Wer, wenn nicht das renommierte Whistleblower-Projekt, könnte ihr bei der Suche nach ihrem Vater helfen? So taucht sie ein in die Welt des charismatischen Gründers Andreas Wolf. Andreas Wolf: DDR-Vergangenheit, heute Whistleblower – und Mörder mit reinen Absichten Wolf ist, neben Pip, eine weitere Hauptfigur. Er wuchs in der DDR – der „Republik des schlechten Geschmacks“ – auf, als Neffe von DDR-Spionagechef Markus Wolf, und gehörte zur sozialistischen und linientreuen Elite. Regimekritische Gedichte treiben ihn in die Widerstandsszene und er findet Heimat in einer Kirchengemeinde. Dort betreut er Jugendliche. Für ihn der ideale Platz, um reihenweise Eroberungen zu machen und junge Mädchen flachzulegen. Annagret – eine, bei der er vor hat, keusch zu bleiben – beichtet ihm den Missbrauch durch ihren pädophilen Stiefvater, der auch noch, klar, ein Stasispitzel ist. Andreas fackelt nicht lange, plant den Mord an Annagrets Peiniger und setzt diesen Plan um. Tom Aberant: guter Amerikaner, Journalist und Mitwisser Nach dem Fall der Mauer begegnet Wolf nach der Stürmung des Stasi-Hauptquartiers „dem guten Amerikaner Tom Aberant“. Tom ist Journalist, die Männer freunden sich an, und Andreas gesteht ihm schließlich im Überschwang der Sympathie den Mord und bittet Tom, ihm beim Verschwindenlassen der vergrabenen Leiche zu helfen. „Ich werde dir das alles nicht vergessen, Tom. Niemals.“ Das ist Jahre her. Heute verfolgt Andreas Wolf das Leben und Tun von Tom Aberant zwar genau, aber nicht, weil er ihm am Herzen liegt. Er will wissen, ob ihm Gefahr droht. Und er hat etwas über Tom herausgefunden, dass dieser selbst noch nicht weiß. Er wäre nicht Andreas Wolf, wenn er nicht wüsste, wie er mit dieser Information Tom treffen könnte … Tom, der mittlerweile als Chefredakteur einen Onlinepressedienst, den „Denver Independent“, betreibt. Durch welches Band diese Figuren in „Unschuld“ miteinander verbunden sind, wird nach und nach klar. Franzen breitet all diese Leben kunstvoll und natürlich unterhaltend vor uns aus, verschränkt deren Schicksale und Begierden, Abhängigkeiten und Sehnsüchte im Privaten wie im Beruflichen. Ob Pip dem Charisma des beziehungsgestörten Andreas Wolf erliegen und ihren Vater finden wird, lassen wir hier genauso offen wie die Auflösung der Frage, welche Intrige Wolf für Aberant eingefädelt hat … Wie rein bleiben in einer Welt, die vom Kapital regiert wird? Dass immer alles mit allem zusammenhängt und jede Tat, jedes Verschweigen oder Unterlassen etwas auslöst – wenn auch Jahre später und vielleicht in einem ganz anderen Teil der Welt –, das erzählt Franzen hier virtuos zwischen Oakland, Berlin und Bolivien. Wie er es schafft, z. B. die Atmosphäre der Guru-Hörigkeit im „Sunlight-Projekt“ zum Leben zu erwecken oder natürlich – seine große Meisterschaft – die dysfunktionalen Beziehungen zu beschreiben, in denen eigentlich alle im Buch gefangen sind, ist großartig: „Kein Telefonat war komplett, bevor sie einander nicht unglücklich gemacht hatten.“ Ja, Franzen ist ein Virtuose der „Zweisamkeitsexzesse“ und die Fragen, die er in „Unschuld“ aufwirft, sind allemal hochaktuell und gehen jeden an. Wie moralisch integer, rein bleiben in einer Welt, die vom Kapital regiert wird? Dass man dabei Franzens als eher konservativ gescholtene Kritik des Internets nicht teilen muss, ist klar. Aber einen Gedanken oder mehrere ist das nachfolgende Zitat allemal wert: „Man konnte mit dem System kooperieren oder es ablehnen, aber was überhaupt nicht möglich war, ganz gleich, ob man ein sicheres, angenehmes Leben genoss oder im Gefängnis saß, war, gar nicht mit ihm in Beziehung zu treten. Die Antwort auf jede Frage, ob groß oder klein, hieß Sozialismus. Ersetzte man Sozialismus durch Netzwerke, hatte man das Internet.“

Anbieter: buecher
Stand: 05.06.2020
Zum Angebot
Unschuld
26,95 € *
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Die junge Pip Tyler weiß nicht, wer ihr Vater ist. Das ist keineswegs ihr einziges Problem: Sie hat Studienschulden, ihr Bürojob in Oakland ist eine Sackgasse, sie liebt einen verheirateten Mann, und ihre Mutter erdrückt sie mit Liebe und Geheimniskrämerei. Pip weiß weder, wo und wann sie geboren wurde, noch kennt sie den wirklichen Namen und Geburtstag ihrer Mutter. Als ihr eines Tages eine Deutsche beim "Sunlight Project" des Whistleblowers Andreas Wolf ein Praktikum anbietet, hofft sie, dass der ihr mit seinem Internet-Journalismus bei der Vatersuche helfen kann. Sie stellt ihre Mutter vor die Wahl: Entweder sie lüftet das Geheimnis ihrer Herkunft, oder Pip macht sich auf nach Bolivien, wo Andreas Wolf im Schutz einer paradiesischen Bergwelt sein Enthüllungswerk vollbringt. Und wenig später bricht sie auf."Unschuld", eine tiefschwarze Komödie über jugendlichen Idealismus, maßlose Treue und den Kampf zwischen den Geschlechtern, handelt von Schuld in den unterschiedlichsten Facetten: Andreas Wolf, in Ost-Berlin als Sohn eines hochrangigen DDR-Politfunktionärs geboren, hat aus Liebe zu einer Frau vor Jahren ein Verbrechen begangen; ein Amerikaner, dem er in den Wirren des Berliner Mauerfalls begegnet, hat den Kinderwunsch seiner Frau nicht erfüllt und sie dann verlassen; dessen neue Lebensgefährtin kann ihrem Ehemann, der im Rollstuhl sitzt, nicht den Rücken kehren und pflegt ihn weiter ... In diesem fulminanten amerikanisch-deutschen Gesellschaftsroman eines der größten, sprachmächtigsten Autoren unserer Zeit überschlagen sich die Ereignisse. Und bannen den Leser bis zum Schluss.Reine Absichten Wie viel haben Agenten des Geheimdienstes und Whistleblower wie Snowden gemeinsam? Das weite und explosive Feld der Daten ist natürlich beider Metier, und eingesetzt werden die gesammelten Informationen von beiden Seiten; von den Whistleblowern natürlich mit bestem Gewissen für die gute Sache, mit reinen Absichten. Doch das würde vermutlich auch jeder Geheimdienst für sich beanspruchen. „Purity“ (Reinheit), so heißt Jonathan Franzens neuer Roman, und wer hier alles in bester, reinster Absicht agiert, das stellen wir nun vor. Purity Tyler, genannt Pip: 23 Jahre jung, auf der Suche nach ihrem Vater Da ist zum einen – und bei diesem Namen muss man einfach mit ihr anfangen – Purity Tyler, genannt Pip. Die 23-Jährige lebt zu Anfang des Romans in einer WG in einem besetzten Haus in Oakland. Ihre Studienschulden von 130.000 Dollar machen ihr zu schaffen, ganz zu schweigen davon, dass sie nicht weiß, wer ihr Vater ist. Pips Mutter, Anabel, weigert sich, das Geheimnis preiszugeben und lebte mit ihrer Tochter in selbstgewählter, weil „reiner“ Armut. Alles Fake! Denn Anabel stammt aus einer steinreichen Familie und Pip ist eigentlich milliardenschwer. Das weiß sie nur nicht, und Anabel hält Pip auch sonst klein. Alles getarnt als „Mutterliebe“. Ständig läuft Pip mit einem schlechten Gewissen durch die Gegend, als wäre es ein Verbrechen, ein eigenes Leben zu führen, aufs College zu gehen oder als Ökostrom-Vermarkterin zu jobben. Dass Pip in Stephen, einen ihrer Mitbewohner auf Zeit verliebt ist, mach es nicht einfacher. Kaum hat sich dessen Lebensgefährtin von ihm getrennt, versucht Pip ihr „Glück“. Unwahrscheinlich schlechtes Timing. Stephen wirft ihr vor, anormal zu sein und Pip erwidert: „Ich weiß, ich bin anormal. Das ist wie der Refrain meines Lebens.“ Es läuft so viel schief, dass Pip nur eins will: weg, weit weg. Das Angebot für ein Praktikum beim „Sunlight Project“ kommt da gerade recht, und Pip reist nach Bolivien. Wer, wenn nicht das renommierte Whistleblower-Projekt, könnte ihr bei der Suche nach ihrem Vater helfen? So taucht sie ein in die Welt des charismatischen Gründers Andreas Wolf. Andreas Wolf: DDR-Vergangenheit, heute Whistleblower – und Mörder mit reinen Absichten Wolf ist, neben Pip, eine weitere Hauptfigur. Er wuchs in der DDR – der „Republik des schlechten Geschmacks“ – auf, als Neffe von DDR-Spionagechef Markus Wolf, und gehörte zur sozialistischen und linientreuen Elite. Regimekritische Gedichte treiben ihn in die Widerstandsszene und er findet Heimat in einer Kirchengemeinde. Dort betreut er Jugendliche. Für ihn der ideale Platz, um reihenweise Eroberungen zu machen und junge Mädchen flachzulegen. Annagret – eine, bei der er vor hat, keusch zu bleiben – beichtet ihm den Missbrauch durch ihren pädophilen Stiefvater, der auch noch, klar, ein Stasispitzel ist. Andreas fackelt nicht lange, plant den Mord an Annagrets Peiniger und setzt diesen Plan um. Tom Aberant: guter Amerikaner, Journalist und Mitwisser Nach dem Fall der Mauer begegnet Wolf nach der Stürmung des Stasi-Hauptquartiers „dem guten Amerikaner Tom Aberant“. Tom ist Journalist, die Männer freunden sich an, und Andreas gesteht ihm schließlich im Überschwang der Sympathie den Mord und bittet Tom, ihm beim Verschwindenlassen der vergrabenen Leiche zu helfen. „Ich werde dir das alles nicht vergessen, Tom. Niemals.“ Das ist Jahre her. Heute verfolgt Andreas Wolf das Leben und Tun von Tom Aberant zwar genau, aber nicht, weil er ihm am Herzen liegt. Er will wissen, ob ihm Gefahr droht. Und er hat etwas über Tom herausgefunden, dass dieser selbst noch nicht weiß. Er wäre nicht Andreas Wolf, wenn er nicht wüsste, wie er mit dieser Information Tom treffen könnte … Tom, der mittlerweile als Chefredakteur einen Onlinepressedienst, den „Denver Independent“, betreibt. Durch welches Band diese Figuren in „Unschuld“ miteinander verbunden sind, wird nach und nach klar. Franzen breitet all diese Leben kunstvoll und natürlich unterhaltend vor uns aus, verschränkt deren Schicksale und Begierden, Abhängigkeiten und Sehnsüchte im Privaten wie im Beruflichen. Ob Pip dem Charisma des beziehungsgestörten Andreas Wolf erliegen und ihren Vater finden wird, lassen wir hier genauso offen wie die Auflösung der Frage, welche Intrige Wolf für Aberant eingefädelt hat … Wie rein bleiben in einer Welt, die vom Kapital regiert wird? Dass immer alles mit allem zusammenhängt und jede Tat, jedes Verschweigen oder Unterlassen etwas auslöst – wenn auch Jahre später und vielleicht in einem ganz anderen Teil der Welt –, das erzählt Franzen hier virtuos zwischen Oakland, Berlin und Bolivien. Wie er es schafft, z. B. die Atmosphäre der Guru-Hörigkeit im „Sunlight-Projekt“ zum Leben zu erwecken oder natürlich – seine große Meisterschaft – die dysfunktionalen Beziehungen zu beschreiben, in denen eigentlich alle im Buch gefangen sind, ist großartig: „Kein Telefonat war komplett, bevor sie einander nicht unglücklich gemacht hatten.“ Ja, Franzen ist ein Virtuose der „Zweisamkeitsexzesse“ und die Fragen, die er in „Unschuld“ aufwirft, sind allemal hochaktuell und gehen jeden an. Wie moralisch integer, rein bleiben in einer Welt, die vom Kapital regiert wird? Dass man dabei Franzens als eher konservativ gescholtene Kritik des Internets nicht teilen muss, ist klar. Aber einen Gedanken oder mehrere ist das nachfolgende Zitat allemal wert: „Man konnte mit dem System kooperieren oder es ablehnen, aber was überhaupt nicht möglich war, ganz gleich, ob man ein sicheres, angenehmes Leben genoss oder im Gefängnis saß, war, gar nicht mit ihm in Beziehung zu treten. Die Antwort auf jede Frage, ob groß oder klein, hieß Sozialismus. Ersetzte man Sozialismus durch Netzwerke, hatte man das Internet.“

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Unterschiede zwischen nationalem und internatio...
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Fachbuch aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1.7, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Veranstaltung: Internationales Management, Sprache: Deutsch, Abstract: Für erfolgreiche Unternehmen wird es zunehmend schwieriger sich rein auf regiona-le Märkte konzentrieren zu können. Der technische Fortschritt in den Bereichen der Telekommunikation, insbesondere des Internets, und des Transportwesens aber auch politische Veränderungen begünstigen den weltweiten Handel und internatio-nale Unternehmungen. Aus diesen Gründen haben die internationalen Verflechtun-gen der Weltwirtschaft in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Es stellt sich demnach aus unternehmerischer Sicht nicht mehr die Frage ob, sondern nur wie und in welchem Umfang ein Unternehmen international tätig sein sollte.Eine grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche internationale Unterneh-mung ist qualifiziertes Personal. Dieses zu rekrutieren, auszuwählen bzw. zu schu-len ist Auftrag des Personalmanagements. Nachfolgend soll untersucht werden, welche Anforderungskriterien für diese Arbeit zu erfüllen sind und welche Unter-schiede zum nationalen Personalmanagement bestehen. Darauf aufbauend soll die Bedeutung des internationalen Personalmanagement für ein international tätiges Unternehmen herausgestellt und bewertet werden.

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Wie verändert das Internet die Werbung?
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: sehr gut, Technische Universität Berlin (Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Berlin), Sprache: Deutsch, Abstract: Wer sich im Rahmen einer Diplomarbeit dem Thema Werbung nähert, sieht sich einer Unmenge von Veröffentlichungen sowie einer Fachsprache gegenüber, die eine Vielzahl von neuen Begriffen umfaßt. Das Thema dieser Diplomarbeit in Form einer ebenso verkürzten wie banal gestellten Frage suggeriert unbewußt, daß es als Tatsache in der Behauptung schon eingeschlossen ist, ohne die Berechtigung seiner Voraussetzungen zu prüfen. Außerdem impliziert die Frage unter Umständen eine Vollständigkeit in ihrer Beantwortung, die aber auf keinen Fall gewährleistet werden kann. Das hat auf einer allgemeinen Ebene auch damit zu tun, daß die Entwicklung der Werbung mit der des technischen Fortschritts eng zusammenhängt und niemals abgeschlossen sein wird.Schwierig gestaltete sich die exakte Einordnung des Internets. Die sogenannten "Neuen Medien" im Sinne von Kabel-, Funk- und Audiovisionsmedien als Abgrenzung zu den klassischen Werbemitteln existieren schon mehrere Jahrzehnte. Einen Vergleich der gegenseitigen Beeinflussung von klassischen und nicht-klassischen Werbemittteln vorzunehmen erscheint nicht sinnvoll, da beide Formen nebeneinander schon zu lange existieren. So gibt es Fernsehwerbung in Deutschland seit den frühen fünfziger Jahren und ist seit dem Aufkommen des privaten Fernsehens ein bedeutender Wirtschaftsfaktor geworden. Damit kann man Fernsehwerbung in der Grundbedeutung seines Wortes als Klassiker sehen. Diese Feinheiten helfen bei der Einordnung des Internets und der Verbreitung der Multimediatechnik nicht weiter. Es ist aus den genannten Gründen nicht sinnvoll, weitere Begriffe wie Neuere Medien oder Postmoderne Medien o.ä. einzuführen. Deshalb wird das Internet unter dem Be

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Stand: 05.06.2020
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